BESSER SCHLAFEN: WAS, WENN WIR IM SCHLAFZIMMER BEGINNEN?

Ich beobachte unsere Gesellschaft immer mit grosser Neugier. Wir suchen ständig nach der richtigen Lösung, um besser zu schlafen, uns zu entspannen oder wieder mehr Energie zu haben. Trotzdem wird uns nicht immer empfohlen, kurz innezuhalten und unsere täglichen Gewohnheiten zu betrachten – objektiv und ohne uns selbst zu beurteilen.
Natürlich hängen nicht alle Schlafprobleme von uns selbst ab. Wenn die Schwierigkeiten länger anhalten, ist es wichtig, mit einer Ärztin oder einem Arzt darüber zu sprechen. In manchen Fällen können wir jedoch mit einer ganz einfachen Frage beginnen:
Unterstützen uns unsere Gewohnheiten und unser Schlafzimmer wirklich dabei, zur Ruhe zu kommen?

Denken wir zum Beispiel an die lange Nutzung von Fernseher und Smartphone am Abend. Unser natürlicher Rhythmus ist eng mit dem Wechsel von Licht und Dunkelheit verbunden: Licht hilft uns, wach zu bleiben, während Dunkelheit unseren Körper langsam auf die Ruhe vorbereitet. Wenn wir die letzten Stunden des Tages vor hellen und stimulierenden Bildschirmen verbringen, kann es deshalb schwieriger werden, zur Ruhe zu kommen.
Auch Kaffee kann eine Rolle spielen. Es klingt vielleicht banal, aber Koffein bleibt mehrere Stunden im Körper. Ausserdem reagiert jeder Mensch unterschiedlich darauf. Der Kaffee am späten Nachmittag, der scheinbar harmlos ist, könnte uns deshalb auch am Abend noch wach halten.

Dann gibt es noch das Schlafzimmer.
Oft behandeln wir es fast wie einen Abstellraum: Es kann leer, wenig gepflegt und ohne Persönlichkeit sein oder im Gegenteil voller Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen. In beiden Fällen besteht die Gefahr, dass es seine wichtigste Funktion verliert: uns willkommen zu heissen und uns auf den Schlaf vorzubereiten.
Denken wir an Hotelzimmer. Natürlich schläft man ausser Haus nicht automatisch besser. Trotzdem können uns diese Räume eine interessante Inspiration geben: Sie enthalten nur wenige Gegenstände, haben oft harmonische Farben und reduzieren Ablenkungen auf ein Minimum.
Das bedeutet nicht, dass unser Schlafzimmer makellos, unpersönlich oder ohne Charakter sein muss. Im Gegenteil: Vielleicht sollten wir ihm genau den Charakter zurückgeben, der wirklich zu uns gehört.
Wir können dies tun, indem wir bewusster entscheiden, was bleiben darf, und alles entfernen oder verschieben, was Unruhe schafft. So entsteht Schritt für Schritt ein Raum, der wirklich der Erholung gewidmet ist.

Meiner Meinung nach spielen Farben und Materialien dabei eine sehr wichtige Rolle. Schon als Kinder reagieren wir ganz natürlich auf das, was wir sehen und berühren. Deshalb kann es einen echten Unterschied machen, in gute Bettwäsche zu investieren, die sich angenehm auf der Haut anfühlt und deren Farben uns Ruhe vermitteln.
Auch die Vorhänge sollten wir nicht vergessen: Sie gestalten den Raum mit und machen ihn gemütlicher. Gleichzeitig schützen sie uns vor Licht von draussen und helfen dabei, das Schlafzimmer dunkel zu halten – besonders an freien Tagen, an denen wir etwas länger schlafen können.
Und warum nicht den Wecker auf dem Smartphone durch einen einfachen Radiowecker ersetzen? Beim Eingang der Wohnung – oder zumindest weit weg vom Bett – könnten wir einen kleinen Bereich für elektronische Geräte und deren Aufladung einrichten.
Manchmal müssen wir nicht alles verändern. Es reicht, den Raum mit neuen Augen zu betrachten und uns zu fragen:
«Hilft mir meine Umgebung dabei, zur Ruhe zu kommen, oder hält sie mich weiterhin in Alarmbereitschaft?»
Dies sind nur einige Denkanstösse. Und wie ist es bei dir? Hast du das Gefühl, wirklich zur Ruhe kommen zu können, wenn du dein Schlafzimmer betrittst?
Erzähl mir gerne in den Kommentaren davon. Wenn du dein Schlafzimmer in einen ordentlicheren, gemütlicheren und erholsameren Raum verwandeln möchtest, kannst du mich auch direkt kontaktieren. Gemeinsam finden wir eine Lösung, die wirklich zu dir und deinen Bedürfnissen passt.
Eine Stufe nach der anderen.
Margot :-)



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